Liebes Vereinsmitglied,

die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 ist derzeit auf einem erfreulich niedrigen Niveau. Dies hat unsere Landesregierung dazu veranlasst, neue Lockerungen zu beschließen, die auch Ihrem Verein zusätzliche Möglichkeiten gibt. Anbei finden Sie wichtige Hinweise hierzu:

I. Erleichterungen im Kurs-, Trainings- und Sportbetrieb

Der Betrieb von Sporthallen, Sportplätzen, Sportanlagen und Sporteinrichtungen und deren Nutzungen sind nun grundsätzlich möglich. Hierbei gilt es aber zehn wichtige Regeln zu beachten:

1. Es muss stets ein Mindestabstand zu anderen Personen von eineinhalb Metern eingehalten werden.
2. Die Ausübung ist pro Halle/Raum nur allein oder in einer kleinen Gruppe von bis zu 5 Personen zulässig. Das Training des Einzelnen muss im Vordergrund stehen.
3. Der Betrieb muss kontaktfrei durchgeführt werden. Hygiene- und Desin-fektionsmaßnahmen müssen konsequent eingehalten werden. Dies gilt insbesondere bei gemeinsamer Nutzung von Geräten.
4. Es sind geeignete Maßnahmen zur vollständigen Nachverfolgbarkeit aller Trainingsteilnehmer zu treffen. Hierzu ist jede Person mit Vor- und Familiennamen sowie deren Anwesenheitszeit zu erfassen.
5. Keine Nutzung von Umkleidekabinen.
6. Keine Nutzung von Duschanlagen. Toilettenanlagen dürfen nur geöffnet werden, wenn diese räumlich von den Duschen getrennt sind.
7. Vermeidung von Warteschlangen beim Zutritt zu den Anlagen.
8. Keine Nutzung von Gesellschafts- und Gemeinschaftsräumen an den Sportstätten.
9. Keine besondere Gefährdung von gesundheitlich vorbelasteten Personen durch das Training.
10. Keine Zuschauer.

Wenn Sie gemeindeeigene Einrichtungen nutzen möchten, so darf ich Sie bitten, uns ein kurzes Konzept zukommen zu lassen, wie Sie die oben genannten Regeln praktisch umsetzen werden. Meine Mitarbeiter bei der Ortspolizeibehörde stehen Ihnen bei Rückfragen gerne zur Verfügung.

II. Öffnung von Gaststätten

Der Betrieb eines Gaststättengewerbes ist nun grundsätzlich möglich. Dabei sind folgende Dinge zu beachten:

1. Der Hygieneplan der Landesregierung für Gastronomie und Beherbergungsbetriebe in der jeweils geltenden Fassung ist einzuhalten. Jenen Hygieneplan habe ich diesem
Schreiben beigefügt. Dessen Vorgaben beruhen auf Rechtsvorschriften zum Infektionsschutz und zum Arbeitsschutz. Ihre Umsetzung und Einhaltung ist Voraussetzung für die Wiederaufnahme des Betriebes. Verstöße werden durch die zuständigen Aufsichtsbehörden geahndet.
2. Der Betrieb darf frühestens um 6 Uhr beginnen und muss spätestens um 22 Uhr enden.
3. Der Zugang ist – unter Vermeidung von Warteschlangen – so zu steuern, dass stets ein Mindestabstand zu anderen Personen von eineinhalb Metern eingehalten wird.
4. Es sind geeignete Maßnahmen zur vollständigen Nachverfolgbarkeit aller Gäste zu treffen. Hierzu ist je ein Vertreter der anwesenden Haushalte, mit Vor- und Familienname, Wohnort und Erreichbarkeit sowie deren Anwesenheitszeit zu erfassen. Näheres regelt der unter Nummer 1 erwähnte Hygieneplan.
5. Die Einhaltung sonstiger geeigneter technischer, organisatorischer und persönlicher Infektionsschutzmaßnahmen für Beschäftigte und Gäste ist zu gewährleisten.

Die Ortspolizeibehörde wird die Einhaltung dieser Regeln unangekündigt überprüfen. Auf den Bußgeldkatalog des Gesundheitsministeriums möchte ich ausdrücklich hinweisen.

Die große Mehrzahl der Rosseler Bürgerinnen und Bürger hat sich in der jüngsten Zeit sehr umsichtig und vorbildlich verhalten. Darauf setze ich auch in der Zukunft. Ich baue auf Ihre Vorbildrolle im Verein und bedanke mich ganz herzlich für Ihre Mithilfe.

Ihr/Euer
Bürgermeister Dominik Jochum

 

Eingeschränkter Kundenservice im Rathaus Großrosseln

Zur Aufrechterhaltung und Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Verwaltungsbetriebes sind Kundentermine im Rathaus, im Bürgerbüro und anderen Dienststellen der Gemeindeverwaltung Großrosseln aktuell nur noch in dringenden Fällen und nach telefonischer Terminabsprache (0049 (0) 6898 449 -0) möglich.

Service-Telefon

Telefon: +49 (0) 6898 / 449-0 | Fax: +49 (0) 06898 / 449-130
E-Mail: gemeinde@grossrosseln.de | Web: www.grossrosseln.de

Montag bis Donnerstag: 08.30 – 12.00 Uhr und 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr
Freitag:
08.30 – 12.00 Uhr

Sie gehören zur Risikogruppe und benötigen Hilfe beim Einkaufen und der Erledigung kleinerer Alltagsgeschäfte ? Oder Sie möchten sich gerne als ehrenamtlicher Helfer für ihre Nachbarn in der Gemeinde einsetzen ?

Scheuen Sie sich nicht und rufen Sie auch in diesem Falle bei uns unter 06898/449-0 an. Wir bringen Sie zusammen und helfen uns gegenseitig !

Falls Sie Ihre Hilfe über den Umkreis von Großrosseln hinaus anbieten möchten, können Sie diese auf der Bürgerplattform der Landeshauptstadt Saarbrücken „Bürger helfen“ anbieten. Link zum Formular www.saarbruecken.de/buergerhelfenformular

Maßnahmen der Verwaltung zur Aufrechterhaltung eines ordnungsgemäßen Betriebsablaufs in Zeiten von COVID-19 (Aktualisierung 19.05.2020)

Am 24. Februar 2020 hat der Bürgermeister den Krisenstab Influenzapandemie der Gemeinde Großrosseln ins Leben gerufen. Dieser besteht aus den Leitern/Leiterinnen der Fachbereiche 1 (Allgemeine Verwaltung/Schulen), 2 (Sicherheit und Ordnung), 3 (Bauen und Umwelt), 4 (Finanzen), sowie dem geschäftsleitenden Beamten als Führungsunterstützung und seiner Stellvertreterin im Ressort Wirtschaftsförderung – alle natürlich mit den entsprechenden Vertretern als Backup.

Hier werden in enger Abstimmung, mehrmals täglich, alle neuen Informationen rund um das Thema COVID-19, weitergegeben, diskutiert und daraus resultierende Maßnahmen zum Schutz unserer Bürger und Mitarbeiter und zum geregelten Ablauf unserer Tätigkeit als Gemeindeverwaltung, entwickelt.

Auf Grund der aktuellen Lage, hat der Krisenstab einen Plan entwickelt, um den ordnungsgemäßen Betrieb der Gemeindeverwaltung weiterhin aufrecht erhalten zu können.

Zwischen dem 23. März 2020 und dem 17. Mai 2020 arbeitete die Gemeindeverwaltung der Gemeinde Großrosseln strikt getrennt und in zwei Teams. Während Team 1 den Betrieb vor Ort im Rathaus und Bauhof aufrecht erhalten hat, arbeitete Team 2 vom Homeoffice aus in einer wöchentlich rotierenden Regelung. Die Kommunikation erfolgte per E-Mail und in Telefonkonferenzen. Im Falle einer Infektion, wären wir so weiterhin in der Lage gewesen einen ordnungsgemäßen Betrieb für Ihre Anliegen aufrecht zu erhalten und schützten gleichzeitig Ihre Gesundheit und die Gesundheit unserer Mitarbeiter/innen mit dieser Maßnahme.

Natürlich brachte dies auf der anderen Seite aber auch Einschnitte beim gewohnten Service-Angebot der Gemeinde. Viele Projekte mussten zunächst zurückgestellt werden, damit wir uns voll und ganz auf die Bewältigung der aktuellen Lage konzentrieren konnten. Dafür bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger um Ihr Verständnis.

Auf Grund der sich momentan auf gleichbleibend niedrigem Niveau eingependelten Infektionszahlen und den Lockerungen durch die Landesregierung wurde die Präsenzpflicht für unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wieder eingeführt und der Betrieb wird nun unter Beachtung besonderer Hygienevorschriften voll personalisiert weitergeführt. Dennoch sind die Türen des Rathauses für den Publikumsverkehr weiter geschlossen. Termine werden telefonisch oder per eMail gesteuert, sodass die Beantragung wichtiger Dokumente, wie zum Beispiel Pässen, Führerscheinen oder Personalausweisen, sowie die Erledigung weiterer wichtiger Angelegenheiten im Rathaus weiterhin gesichert ist.

Weitere vorübergehende Einschränkungen

Vorübergehende Schließung gemeindlicher Gebäude (Aktualisierung : 19.05.20)

Aufgrund der momentanen Situation wurden alle gemeindlichen Hallen, Begegnungsstätten und sonstigen Gebäude zur Nutzung durch Dritte (z. B. VHS) für die Nutzung gesperrt. Dies galt sowohl für Veranstaltungen wie auch für Übungsbetriebe. Die Schließung gilt weiterhin bis auf Widerruf. Derzeit erarbeitet die Gemeindeverwaltung eine Konzeption im Bezug auf die schrittweise Wiederöffnung der Hallen für bestimmte Nutzungen und Personenzahlen, abgestimmt auf die derzeitig gültige Rechtsverordnung.

Abgesagte Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen und Wanderungen in der Gemeinde Großrosseln wurden auf Grund der aktuellen Situation um COVID-19 ausgesetzt. Die Karten behalten ihre Gültigkeit. Details zu den neuen Terminen erfahren Sie auf unserer Webseite oder im Gemeindejournal.

 

Downloadbereich : Rechtsverordnungen zum Schutz gegen Corona, Bußgeldkataog und Allgemeinverfügungen der Gemeinde Großrosseln

Verordnung zur Änderung infektionsrechtlicher Verordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 15. Mai 2020

Neufassung-Verordnung-zur-Bekämpfung-der-Corona-Pandmie-v.-22.04.20

Bußgeldkatalog Rechtsverordnung des Saarlandes zum Schutz gegen Coronona

Allgemeinverfügung Tabakläden der Gemeinde Großrosseln 

Widerruf der Allgemeinverfügung Tabakläden der Gemeinde Großrosseln

Downloads: Formulare für Berufspendler

Formular der Bundespolizei für Berufspendler zwischen Frankreich und Deutschland I 30.03.2020

Downloads: Schule/Eltern

Notbetreuung Antragsformular (PDF) | 14.03.2020 (259,9 KiB)

Notbetreuung Antragsformular (Word) | 14.03.2020 (9,2 KiB)

Rundschreiben Elterninfo Coronavirus Ministerium für Bildung und Kutlur | 13.03.2020 (176,4 KiB)

Weiterführende Links

Themen- und Informationsportal “Coronavirus” – Gesundheitsministerium

https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/corona-virus-arbeitsrechtliche-auswirkungen.html

Coronavirus I FAQ Frage- und Antwortsammlung (30.03.2020)

Die saarländische Landesregierung tut alles Notwendige, um die rasante Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen und zu verlangsamen. Auf der folgenden Seite werden Informationen aller Ministerien zusammengetragen. Bitte halten Sie die Regeln ein, die so wichtig sind zur Eindämmung der Virus-Verbreitung.

https://www.saarland.de/254503.htm

Coronavirus: Rundschreiben Kommunaler Arbeitgeberverband

Der kommunale Arbeitgeberverband Saar (KAV) informiert in seinem Rundschreiben 8/2020 A über nachfolgende Themen:

  1. Bescheinigung für Berufspendler zur Vorlage beim Grenzübertritt zwischen dem Saarland und Frankreich bzw. Luxemburg

  2. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen für bis zu sieben Tage nach telefonischer Rücksprache beim Arzt zulässig

Zu Punkt 1:

Bescheinigung für Berufspendler zur Vorlage beim Grenzübertritt zwischen dem Saarland und Frankreich bzw. Luxemburg

Die saarländische Landesregierung hat für Berufspendler, die trotz der Corona-Krise zur Arbeit über die Grenze müssen, etwa Beschäftigte im medizinischen Bereich, eine vom Arbeitgeber auszufüllende Vorlage erstellt.

Das Formular wird den Arbeitgebern zur Verfügung gestellt, um das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer zu bescheinigen. Diese Bescheinigung dient als Nachweis der Notwendigkeit des Grenzübertritts zwischen dem Saarland und Frankreich (Anlage 1) bzw. zwischen dem Saarland und Luxemburg (Anlage 2) im Rahmen der COVID19-Lage.

Laut Wirtschaftsministerium orientiert sich die Vorlage an luxemburgischem Beispiel und wird von der Bundespolizei anerkannt. Das Dokument steht auch auf der Info-Plattform des Ministeriums unter https://www.saarland.de/254042.htm als Download zur Verfügung

(Rundschreiben des KAV Saar Nr. 8/2020 A vom 17.03.2020, Punkt 1, Az. 6-16-00)

Zu Punkt 2:

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen für bis zu sieben Tage nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt zulässig

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Spitzenverband) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben sich auf Erleichterungen bei der Attestierung von Arbeitsunfähigkeit bei leichten Atemwegserkrankungen verständigt.

Demnach können Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege nach telefonischer Rücksprache mit ihrem Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für längstens sieben Tage ausgestellt bekommen. Sie müssen dafür nicht die Arztpraxen aufsuchen.

Diese Regelung gilt für gesetzlich versicherte Patienten, die an leichten Erkrankungen der oberen Atemwege erkrankt sind und keine schwere Symptomatik vorweisen oder Kriterien des Robert-Koch-Instituts (RKI) für einen Verdacht auf eine Infektion mit COVID-19 erfüllen. Die Vereinbarung gilt zunächst bis zum 5. April 2020.

(Rundschreiben des KAV Saar Nr. 8/2020 A vom 17.03.2020, Punkt 2, Az. 6-16-00)

Coronavirus: Pandemie nötigt zur Schließung der EVS Wertstoff-Zentren

(Stand: 19.03.2020)

Alle Bürger*Innen werden um einen bewussten Umgang mit vorhandenen Entsorgungskapazitäten gebeten. Teils vorsorglich, teils aufgrund vorliegender krankheitsbedingter Ausfälle haben bereits die ersten EVS Wertstoff-Zentren schließen müssen, die meisten oder sogar alle anderen werden ab morgen folgen.