Premiumwanderweg Warndt-Wald-Weg

Premiumwege stehen für höchsten Wandergenuss und abwechslungsreiche Wegeführung, naturbelassene Pfade und lückenlose Beschilderung. In der Region Saarbrücken sind fünf Wege mit dem Deutschen Wandersiegel ausgezeichnet, einer davon ist der Warndt-Wald-Weg.

Hier können Sie sich den Flyer zum Warndt-Wald-Weg herunterladen.

Unsere Wegescouts bieten regelmäßig geführte Wanderungen auf dem Warndt-Wald-Weg an (siehe unter Aktuelles & Termine).

Außerdem kann man geführte Wanderungen für Gruppen buchen. Infos im Rathaus unter der Telefonnummer: 06898/449-112.

Forstgarten und Jagdschloss Karlsbrunn

Fürst Ludwig von und zu Nassau ließ in Karlsbrunn zwischen 1769 und 1786 ein Schloss als Jagdresidenz erbauen. Nach der Besetzung des Anwesens durch französische Revolutionstruppen erhielt das Terrain als Wohnsitz späterer Förster und als Forstgarten eine neue Bestimmung. BeideTraditionen leben im heutigen Gartenensemble wieder auf: im alten Baumbestand, in rekonstruierten Wegebeziehungen, in Mauer- und Stufenanlagen sowie im Serpetinenweg, der zum Ruhepavillon, zu weiteren Aussichtspunkten und bis zum höchsten Punkt des sehenswerten Gartens führt.

Der Forstgarten gehört zum Projekt “Gärten ohne Grenzen” und ist ganzjährig geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Den aktuellen Gartenreiseführer können Sie sich hier ansehen.

Die aktuellen Veranstaltungen im Forstgarten und Jagdschloss können Sie sich hier ansehen.

Im Jagdschlosses ist seit 1. Mai 2016 wieder eine Gastronomie vor Ort. Die Öffnungszeiten und Details zum Schloss Bistro sind auf der folgenden Internetseite ersichtlich: www.jagdschloss-karlsbrunn.de.

Im Jagdschloss befindet sich ein barock eingerichtetes Trauzimmer. Ein ganz besonderer Rahmen für die Hochzeitsfotos ist der benachbarte Forstgarten. Seit 2015 sind auch Trauungen im Forstgarten selbst möglich. Weitere Infos dazu erhalten Sie beim Standesamt der Stadt Völklingen. 

Adresse: Schloßstraße 14, D-66352 Großrosseln

Wildfreigehege Karlsbrunn

Hirsch beim Mittagsschlaf

Das Wildfreigehege ist ganzjährig geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Man kann dort afrikanische Bergziegen, Dam- und Sikahirsche, Schwarzwild, Sikahirsche Nippon-Nippon und natürlich unsere Freunde des Waldes beobachten. Der Verein zur Förderung der Naherholung Karlsbrunn e.V. kümmert sich ehrenamtlich um das Wildfreigehege.

Ganz in der Nähe kann man sich am Karlsbrunner Wildpark Büdchen erfrischen und stärken. Dort gibt es auch Futterbeutel für die Tiere und Ersatzmaterial für Fahrräder. Hier kann man hier auch Führungen durch das Wildfreigehege für Kindergeburtstage buchen. Auch ganz in der Nähe befindet sich ein wunderschöner Mehrgenerationenspielplatz zum Toben und Entspannen.

Evangelische Kirche Karlsbrunn

Die Ev. Kirche wurde 1896/97 in neugotischem Stil errichtet. Davor verfügte Karlsbrunn nur über einen kleinen Betsaal, 1743 im Obergeschoss des Pfarrhauses eingerichtet. Bauausführung und die Ausmalung der Wände und Glasfenster verhelfen der Krche zu größerer Raumwirkung.

Kirche Karlsbrunn

Historischer Friedhof in Karlsbrunn

Historischer Friedhof in Karlsbrunn

Bemerkenswert am Friedhof ist, dass hier wohl die Vorfahren des 34. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Nordamerika, Dwight D. Eisenhower (1890-1969), eine Grabstätte hatten. 1725 fand die erste Beerdigung statt, als das Kind von Johann Nicol Eisenhauer beigesetzt wurde.

Nikolausweiher

St. Nikolaus zählt zu den ältesten Orten im Warndt. Der Name »Warndt-Wald« stammt von »Verwarnen«, also Verbieten. Denn bis ins 18. Jh. war er fürstliches Jagdrevier und dem Volk verboten. Prominester Jagdgast in St. Nikolaus war im hohen Mittelalter Kaiser Barbarossa.

1270 erbauten die Grafen von Saarbrücken neben dem Jagdhaus eine kleine Kapelle und widmeten sie dem Heiligen Nikolaus, dem Patron der Reisenden und Gefangenen, der Familien und Kinder. Sein Gedenktag, der 6. Dezember, ist unser heutiger Nikolaustag. Die Kapelle war in den folgenden Jahrhunderten ein beliebtes Wallfahrtsziel und Zentrum einer klösterlichen Siedlung des Benediktinerordens. Zu der Anlage gehörte auch der eigens angelegte Nikolausweiher, der Fische als Nahrung und Wasserkraft zum Antreiben einer Mühle lieferte. Nach der Reformation verließen die Mönche St. Nikolaus, die Gebäude verfielen und wurden im 30-jährigen Krieg vollständig zerstört. Die Steine fanden 1769 beim Bau des nahe gelegenen Jagdschlosses Karlsbrunn Verwendung.

St. Nikolausweiher